Eine gute Hörgeschichte beschäftigt ein Kind manchmal noch weiter, obwohl sie längst zu Ende ist.
Genau das mögen wir an Bibelgeschichten. Sie sind nicht einfach nur spannend. Sie stellen Fragen. Sie zeigen Mut und Angst, gute Entscheidungen und schlechte, Vertrauen, Zweifel und Neuanfänge.
Wenn wir daraus eine Hörgeschichte für Königslöwen Geschichten machen, möchten wir deshalb nicht einfach nur möglichst schnell von Szene zu Szene springen. Kinder sollen verstehen können, warum jemand handelt, wie er handelt – und warum eine Entscheidung Folgen hat.
Biblisch erzählen, ohne trocken zu werden
Uns ist wichtig, dass die Grundlage der Geschichte erhalten bleibt. Gleichzeitig soll eine Hörgeschichte lebendig sein. Geräusche, Musik, unterschiedliche Stimmen, ruhige Momente und spannende Szenen helfen dabei, dass vor dem inneren Auge eigene Bilder entstehen.
Gerade das finden wir schön: Ein Hörspiel nimmt Kindern nicht alles ab. Sie sehen nicht schon jede Figur fertig vor sich, sondern stellen sich vieles selbst vor. Das macht Zuhören zu etwas ganz anderem als einfach nur auf einen Bildschirm zu schauen.
Geschichten, über die man danach sprechen kann
Bei Simson kann man über Stärke und Verantwortung sprechen. Bei David über Mut und Vertrauen. Bei Jona darüber, warum Weglaufen ein Problem nicht unbedingt kleiner macht. Und bei Noah über Gehorsam und Vertrauen, obwohl andere etwas nicht verstehen.
Wir möchten keine fertige Predigt an jede Geschichte hängen. Viel lieber soll eine Geschichte einen Gedanken anstoßen, über den Eltern und Kinder später vielleicht noch einmal reden.
Genau deshalb bauen wir Königslöwen Geschichten Schritt für Schritt weiter aus. Nicht einfach als Beschäftigung für zwischendurch, sondern als Abenteuer, an die sich Kinder erinnern können.

